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Herbst 2005: Gottes Botschaft kennt viele Sprachen |
Am 10. November 2005 schnupperten die Schweizer Kinder-Konferenz-Teilnehmer internationale Luft: Sie trafen sich in der Black Forest Academy (BFA) des Janz Teams in Kandern/Deutschland.
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Die Black Forest Academy ist eine Schule für englischsprachige Missionarskinder aus Europa, Afrika und Asien. Sie wurde 1956 von den Gebrüdern Janz gegründet. Sie hatten in der westkanadischen Prärie den Eindruck, dass sie das deutschsprachige Europa mit der guten Nachricht Gottes erreichen sollten. Im Janz Team-Haus "Palmengarten" – ebenfalls in Kandern – erklärte Pavel Cerveny, das Anliegen des Janz Teams sei, Jesus Christus als starke Botschaft zu den Menschen in der heutigen Zeit zu bringen. Er gab dort einen Überblick über die zwei wesentlichen Bereiche des Janz Teams: Evangelisation und christliche Bildung. Zum ersten Bereich gehörten Veranstaltungen, der Kinder- und Jugendbereich (wie Kindertage, Kinderwochen, Schulungen und Freizeiten und die English Camps) und selbstverständlich – direkt zurückzuführen auf die Anfänge in Europa – die Musikproduktion und Konzerte (CDs als "silberne Missionare"). Der Bereich "Christliche Bildung" umfasse die Black Forest Academy, ein Bibel-Seminar, Freizeiten, Seelsorge, Vorträge, Broschüren und das Internet.
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Sprachen der Evangelisation
Die Verkündigung der guten Botschaft habe unterschiedliche Sprachen, sagte Pavel Cerveny. Grundlage sei der Bibelvers aus Römer 10, 17, der besagt, dass der Glaube aus der Verkündigung der Botschaft kommt, die Verkündigung aber auf Gottes Wort fusst. Die Bibel sei das Fundament der Arbeit des Janz Teams, betonte er. Selber Produzent einer Bibelverse-Lieder-CD ist er davon überzeugt, dass das Bibelverse lernen ein kostbarer Schatz sei. Wie Jesus in der Bibel, sollen auch Kindermitarbeiter Gleichnisse verwenden.
Er verglich selber die Arbeit mit Kindern mit der Entstehung eines Tonziegels: Der noch weiche Ton werde gepresst und anschliessend gebrannt, damit er seine Form über die Jahre hinweg behalte. Auch Kinder würden geprägt – vor allem auch in den ersten Lebensjahren. Kindermitarbeitende hätten die Chance mitzuprägen. Dabei sei es wichtig, klare und gradlinige Methoden einzusetzen, die zum Ziel führten. Ein Vorgehen mit der Hammermethode mache kaputt. Jeder Ziegelstein habe eine Prägung des Herstellers. Diese Prägung müsse vor dem Brennen angebracht sein. Pavel Cerveny ermutigte, die Prägungsarbeit wahrzunehmen und Gottes Siegel in die Herzen der Kinder zu prägen. Die gute Prägung sei auch noch nach 50 Jahren sichtbar. Er schloss mit dem Generationen übergreifenden Bibelvers in 2. Timotheus 2, 2: "Was du von mir gehört hast, das sollst du auch weitergeben an Menschen, die vertrauenswürdig und fähig sind, andere zu lehren."
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In der anschliessenden Diskussion stellten die Teilnehmenden ihre "Sprache" von Evangelisation vor: Liebe, Zuwendung und Zeit wurden als Kernelemente genannt. Neben all den anonymen Angeboten lebe die christliche Arbeit mit Kindern vor allem davon, dass persönlich und real erlebbare Menschen den Kindern Zeit und Begegnungen schenken würden.
Der Kindermissionar und Janz Team-Missionsleiter Paul Lehmann gab den Teilnehmenden die Herausforderung mit auf den Nachhauseweg, Gottes Wort weiterhin rein und unverfälscht an die Kinder weiterzugeben und wünschte ihnen Gottes Kraft und Segen dazu.
Die Teilnehmer des KiKo-Treffens erhielten in Kandern einen Einblick in den Bau des neuen Tonstudios. Hier gibt's weitere Infos zum fertigen Studio, das für professionelle Aufnahmen zur Verfügung steht: http://studio.janzteam.de.
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