Die drei Frauen waren im Mai 2005 verhaftet und im September verurteilt worden, weil sie muslimischen Kindern erlaubt hatten, bei ihrem Sonntagsschulprogramm mitzumachen – dabei hatten die Eltern der Teilnahme ihrer Kinder zugestimmt.
Die Behörden verlegten die Haftentlassung stillschweigend von 9 auf 6 Uhr vor, als radikale Muslime planten, sich vor dem Gefängnis zu versammeln, um gegen die Strafminderung zu protestieren. Während des Prozesses hatten Extremisten in und vor dem Gerichtssaal Morddrohungen ausgestossen. Die Frauen sagten, sie hätten keine Angst vor der Zukunft, sondern seien überzeugt, Gott werde sie beschützen und vorwärts leiten.
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